TV und Langzeitgedächtnis

TV und menschliche Talente

Fernsehen beeinträchtigt die Fähigkeit, gelerntes langfristig zu speichern. Der Mensch büsst so z.B. die Fähigkeit ein, über sein Leben selbst zu bestimmen.

„Deutsche Wissenschaftler stellten Ende 2004 fest: Computerspiele und Fernsehkonsum macht Kinder dumm – vor allem Jungen. Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) machte für den Leistungsabfall des Gehirns den Botenstoff Dopamin verantwortlich. Er bewirke immer neue Glücksgefühle beim Computerspielen, hieß es. Das vorher Gelernte könne sich dann nicht im Gedächtnis festsetzen, wenn es von Fernseh- und Videobildern ständig überlagert wird.

Das Deutsche Grüne Kreuz e.V. rät zu einem gemäßigten Konsum bei Filmen und Computerspielen. Hausaufgaben sollten auf keinen Fall vor dem Fernseher gemacht werden. Bilder und Ton lenken viel zu sehr ab. Das Gehirn kann sich so die Inhalte des Lernstoffes nicht lange merken (Langzeitgedächtnis). Das Büffeln ist so umsonst. Eine Stunde vor dem Schlafengehen sind Fernsehen oder Computer ebenfalls tabu.“

(aus Karlsruher Kind, Ausgabe 2, Februar 2006 – siehe Kopie)